Dienstag, 19. April 2016

Unordnung.

 
Der "Laden" BASTARDS UNITED existiert nun seit exakt 17 Jahren (ja, wir hatten Geburtstag!) in dieser unverbindlichen Form. Und dennoch wäre er nie so lange existent geblieben, hätte es nicht Aktivisten wie den Olaf gegeben.
So braucht es aktuell Menschen, welche regelmäßig die mitunter doch recht schweren Tore heran schleppen ... meist schon eine halbe Stunde vor Spielbeginn, um diese noch pünktlich aufzubauen. Dafür werden Termine verschoben oder aufwendig organisiert. Leicht ist das weiß Gott nicht immer.
Viele von unseren Mitspielern, welche exakt auf die Minute oder oftmals sogar zu spät erscheinen, bekommen von dieser disziplinierten Kontinuität gar nichts mit. Weshalb es hier einmal thematisiert wird.
 
Und rollt dann tatsächlich und halbwegs pünktlich der Ball, beginnen immer wieder ein und dieselben Dinge furchtbar zu nerven: Vor allem ständige Unterbrechungen! Wegen: falsch gewählter Fußballschuhe, zu spätem Erscheinen und einem kompletten Umbruch der Teams oder aber (wie am letzten Spieltag) der Gesamtverlagerung unseres Spielfeldes aufgrund später eintreffender Teams auf dem Sportfeld. Nun kann man darüber müde und gönnerisch hinweg sehen ... locker bleiben, menschlich reagieren oder einfach nur die Kirche im Dorf lassen. Aber: Wir sind ein straff organisierter Haufen mit klaren Regeln und einer unfassbaren Spielerdichte. Genau DAS unterscheidet uns von herkömmlichen Bolzplatz-Teams und zwingt uns auch in Zukunft zur Ordnung. Sonst wird der "Laden" an Verbindlichkeit verlieren und damit auch unsere Tradition/Zukunft leiden.
 
Es steckt also kein böser Wille hinter den aufkommenden Emotionen, sondern schlicht und ergreifend das Einfordern von Kontinuität und einem Mindestmaß an Ernsthaftigkeit. Für die Zukunft wird es eben NICHT so einfach sein, einfach mal immer wieder das Spielfeld zu verlagern - weil keiner von uns in die zukünftig viel heißere Sommersonne starren möchte. Und weil auch niemand Lust darauf haben kann, mit 18 Mann nur ein Viertel des Platzes zu nutzen. So öffentlich dieser auch ist: Genau diese Öffentlichkeit entscheidet letztlich auch über Glück oder Pech bei der Nutzung des Sportplatzes. Schließlich mussten selbst wir einst damit leben, dass plötzlich "besetzt" war und auf die Aschebahn ausweichen. So ist das. Pünktlich begonnen haben wir dennoch.
 
Auch in Zukunft werde ich diesbezüglich eher ein sehr kritischer Begutachter sein und mir auch in Zukunft an solcherlei Unordnung die Laune verderben lassen.
 
Meint der Lange.

Kommentare:

  1. Gute Worte, dem kann ich nur zustimmen!
    Und wie geil, Rooney im Titelbild - der Hammer!

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