Montag, 9. Januar 2017

Der Start in die neue Saison.


Ähnlich gefroren und holprig wie das irreguläre Spielfeld verliefen die ersten Spiele der neuen Saison 2017. Augenscheinlich ist der eine oder andere noch nicht in der vertrauten Form und die Einheiten mutieren mitunter zu kleinen Desastern für dieses oder jenes Team. Der vergangene Spieltag hinterließ ein Team mit einer 3:10 Niederlage, zu Silvester stand es nach einer reichlichen Stunde 1:7 - und es lag weiß Gott nicht an einer komplett ungleichen Verteilung von Qualität. In diesen Tagen des Winters zählt vor allem die Herangehensweise an ein Spiel, welches einfach nicht üblich den normalen Witterungsbedingungen sein kann. Im Grunde ist es ganz einfach: Miteinander spielen und den Ball dabei möglichst oberhalb des Ackers halten - und: den Abschluss mit Geduld suchen (auf das Standbein achten!) sowie ausschließlich über den ganz persönlichen Einsatz in das Spiel hineinfinden. Jede Form technischer Techtelmechtel führt zwangsläufig ins Desaster, jede Bewegung zu wenig ist bereits ein sicherer Ballgewinn für den Gegner.
Bolzen zu jeder Jahreszeit heißt Anpassung an die verschiedenen Gegebenheiten und damit auch Vielfalt in der Gestaltung eines Spieles. Wer da die Grenzen innerhalb seiner eigenen Kreativität zu eng steckt, der wird die Spiele auch in Zukunft mehr oder weniger verlieren.
Am kommenden Samstag wird der Boden wieder teilweise gefroren sein. Sollten alle mit Lauffreude und kämpferischem Einsatz in die Partie gehen und zudem die widrigen Platzverhältnisse mit längeren Bällen zu überbrücken suchen - dann könnte endlich auch einmal wieder ein 9:10 dabei herausspringen.

Der Lange

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